Unternehmen

Die Bauklempnerei Ness

ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Blechen in den Stärken von 0,4 mm bis 5,0 mm. Unser Leistungsangebot umfasst Leisten- und Falzdächer aus Aluminium, Edelstahl, Kupfer, Blei und Zink. Des Weiteren bieten wir Metallfassadenbekleidungen, Turmeindeckungen, Ornamentklempnerei und Dachentwässerungsarbeiten.

Wir beraten Sie schon während der Planungsphase um die beste Lösung bauphysikalischer Notwendigkeiten und der architektonischen Gestaltung zu finden.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Materialherstellern bieten wir Ihnen die neueste Technologie und die aktuellsten Materialien.

Ein Vorteil der handwerklichen Struktur unserer Firma ist die Umsetzung der planerischen Ideen mit wenigen Zwischenschritten. Die Monteure vor Ort sind Handwerksgesellen mit jahrelangen Erfahrungen in weiterentwickelten Verarbeitungstechniken. Die Anpassung der Planung an die Gegebenheiten vor Ot ist eine besondere Stärke unserer Mitarbeiter.

Unser Betrieb hat den Architekturpreis Metalldächer- und fassaden 2002 mit der Ausführung der Klempnerarbeiten am Objekt „Wolkenriegel“ in Berlin-Kreuzberg gewonnen. Im Jahr 2008 haben wir für die Ausführung der Metallfassade in Rautentechnik am Objekt EKZ „LIO“ in Berlin eine Anerkennung beim „Europäischen Klempnerpreis“ erhalten. Wir möchten uns für die Ausführung derart komplizierter Klempnerarbeiten empfehlen.


Auszeichnungen

Europäischer Architekturpreis 2008

Das Areal zwischen Lankwitzer Straße und Bahnhof Lichterfelde Ost ist Standort dieses Einkaufsund Freizeitzentrums. Im Vorfeld der Planung wurden zahlreiche Bebauungsvorschläge, die eine überhöhte Ausnutzung der Grundstücksflächen vorsahen, verworfen.

Verwirklicht wurde ein Gebäude, das auf einer dreieckigen Grundfläche sehr sensibel auf Maßstäblichkeit und Ausformung der umgebenden Bebauung reagiert.

In einem dreieckigen Sockelbau ist das Einkaufszentrum untergebracht. Die Schaufenster zum Bahnhofsplatz und zur Lankwitzer Straße ergänzen Platz und Straßenräume zu einer urbanen Einheit.

Über dem Erdgeschoss erhebt sich – leicht zurückgesetzt – der skulptural ausgeformte Baukörper der Obergeschosse.

Signifikant sind die im Traufbereich eingefalteten Oberlichter, die in der rautenförmigen Metallverkleidung der Fassade eingefasst sind. Das Freizeitzentrum im 2. OG wird über diese belichtet.

Das schmale – in seiner Höhe dominante – Technikgeschoss verleiht dem Gebäude schließlich seine auch aus der Ferne unverwechselbare Gestalt.

Das Gebäude reagiert sehr fantasievoll auf den umgebenden Stadtraum. Damit hebt es sich von der scheinbar

Beliebigkeit zahlreicher Gebäude vergleichbarer Nutzung ab.

Architekturpreis 2002

Mit herausragender Ausarbeitung der konstruktiven Details, die sich in der Bauform des Stahlbaus klar ausdrücken, und mit dem daraus abgeleiteten Erscheinungsbild aus Zinkblech und Glas ist ein wirklich aufregendes

Gebäude entstanden. Fassade und Unterseite sind mithandwerklich gefertigten Paneelen aus vorbewittertem Zinkblech in Blechdicken von 0,8 – 1,5 mm bekleidet auf einer Unterkonstruktion aus Trapezblechen.

Gute Lösungen für eine innerstädtische Verdichtung auch in schwierigen Situationen – dies sind Aufgaben, die sich zunehmend stellen. Respekt vor dem Bestand. Doch die Möglichkeit der Nutzung einer besonderen Wasserlage, die sonst nicht zugänglich wäre, machen neben der gestalterischen die hohe konzeptionelle Qualität des Gebäudes aus.

So finden wir hier eine beeindruckende Antwort für eine AIItagsproblematik, die innovatives Denken fordert und fördert. Um die aus Brandschutzgründen ursprünglich vom Bauamt geforderte Verkleidung der Stutzen nicht durchführen zu müssen und den Stahl zeigen zu können, wurde über ein Gutachten der MPA Braunschweig nachgewiesen, dass durch einen entsprechenden Anstrich und die Verfüllung der Stahlstützen mit Beton der erforderliche Brandschutz erreicht werden kann.

Für die Bekleidung des Gebäuderiegels wurde vorbewitterter Zink gewählt, der im Kontrast zu den Klinkern der umgebenden Gebäude steht und einer Schiffshaut ähnelt.

Den zukünftigen Nutzern bietet sich über viele Kilometer stromauf- und -abwärts eine Aussicht wie von keinem anderen Gebäude der Stadt. Jetzt werden die Außenanlagen mit großer Freitreppe zum Wasser und die Bootsanlegestellen hergestellt. Die Schlesische Straße 28, 29, 30 wird von den Mietern aufgrund ihrer Individualität und Ästhetik geschätzt.